Ran an die Mobilität – äh Flexibilität – oder beides?

Steif wie eine Stange oder flexibel wie ein Gummiband. Was hat es mit dem Flexibilität-Trend auf sich? In den Sozialen Medien sieht man sie immer wieder: super flexible Yogis und trainierte Fitnesshelden die nicht nur mit einem prachtvollen Körper glänzen, sondern auch mit einer extremen Biegsamkeit. Wir widmen uns heute zwei verschiedenen Fragen. Nummer eins: Spricht man hier von Mobilität oder Flexibilität? Nummer zwei: Muss man wirklich so beweglich sein wie es diese Vorbilder vorzeigen? 

Flexibilität vs. Mobilität

Flexibilität ist die Fähigkeit eines Muskels passiv in die Länge gezogen zu werden. Daher wird sie auch als passive Beweglichkeit bezeichnet. Statisches Dehnen arbeitet also an der Muskelflexibilität.  

Mobilität bezieht sich auf die Beweglichkeit der Gelenke und ihre Fähigkeit ihren kompletten Bewegungsradius zu nutzen. Hier ist die Rede von aktiver Beweglichkeit.

Kleiner Test für zwischendurch! So kannst du testen wie gut deine Flexibilität und Mobilität zusammenspielen: 

Entweder stehend oder auf dem Rücken liegend: Zieh ein Knie eng an deinen Körper. Je weiter du damit zur Brust kommst, ohne mit den Händen nachzuhelfen, desto besser ist deine Mobilität im Hüftgelenk. 

Im nächsten Schritt kannst du mit deinen Händen nachhelfen und dein Bein sachte an den Körper ziehen. Diese Dehnung zeigt dir wie flexibel du in der Hüfte bist. 

Was ist wichtiger – Flexibilität oder Mobilität?

So viel vorab: ohne Flexibilität gibt es keine Mobilität. Sprich, damit dein Körper flexibel sein kann, musst du an deiner Mobilität arbeiten. Je ausgeglichener passive und aktive Beweglichkeit, desto geringer ist das Verletzungsrisiko. 

Davon abgesehen, gilt es jedoch zu sagen, dass zu viel Flexibilität nicht immer von Vorteil ist und auch einen negativen Effekt haben kann. Mobilität hingegen erweist sich – gerade wenn man älter wird als förderlich. Achte deshalb bestenfalls immer auf eine Balance der beiden. 

Mobilität sorgt nicht nur für mehr Beweglichkeit im Alltag und Sport, sondern auch für eine bessere Haltung und ein allgemeines Wohlbefinden – ganz ohne Spannungen und „Verklemmungsgefühl“. Sie ist die optimale Ergänzung zu unserem KONG Training und sorgt nicht nur für eine bessere Performance, sondern baut auch das Stresshormon Cortisol ab. Yogis sind davon überzeugt, dass Mobilität das Yin zum Yang (Kong Training) ist. 

Mit FLEX zu einem besseren Lebensgefühl 

FLEX – eine Möglichkeit deine Leistung auf das nächste Level zu bringen und dein allgemeines Wohlbefinden zu steigern. In einer FLEX Sitzung forderst du Geist und Körper gleichermaßen. Du arbeitest an deiner Flexibilität und Mobilität. 

Unser Ziel ist es dich nicht nur auf die Matte zu legen und ins Shavasana einzutauchen. Du wirst schwitzen und deinen Körper ankurbeln, denn Flex besteht aus drei Grundprinzipien: 

  • Muskelaufbau & Fettabbau: Mit aktivierenden Einheiten Muskeln aufbauen und die Fettverbrennung ankurbeln. 
  • Gesundheit & Detox: Unterstütze dein Verdauungssystem und stimuliere die Durchblutung der Organe an, um so unterschiedliche Krankheitsbilder wie Depressionen oder Rückenschmerzen zu lindern. 
  • Relaxation & Innere Kraft: Mit gezielten Übungen den Folgeerscheinungen von Stress entgegenwirken. 

Die Frage aller Fragen: wie oft soll an Mobilität und Flexibilität gearbeitet werden?

Im Gegensatz zu hoch-intensiven Einheiten, kann täglich an Mobilität gearbeitet werden. Es handelt sich um „low-intensity“ und „low-impact“ Übungen, daher benötigt der Körper wenig Regenerationszeit. Im Prinzip kannst du dir vorstellen, dass Mobilität die Erhaltung eines Gebäudes darstellt und das Gebäude das du baust ist dein Körper. Je mehr du baust, desto mehr Ballast muss getragen werden, desto stärker muss natürlich auch dein Grundgerüst – deine Gelenke, etc. werden. 

Das Minimum an Mobilitätsarbeit die du deinem Körper gönnen solltest sind, 2-3 Einheiten pro Woche – idealerweise genauso viele Einheiten wie du Workouts vorsiehst. Mobilität sollte nicht nur eine Option, sondern ein fester Bestandteil deiner Trainingsroutine sein. 

Wie sieht es mit Flexibilitäts-Training aus? Hier macht es Sinn, 2-3 Mal wöchentlich an Flexibilität durch Yoga, Dehnen o.ä. zu arbeiten und so Gelenk- und Muskelbelastungen zu minimieren. 

Verbesserung der Mobilität und Flexibilität braucht Zeit. Es kann Wochen, Monate oder Jahre dauern, bis du dein gewünschtes Ergebnis erreicht hast. Jeder Mensch ist mit einer anderen Basis ausgestattet, dennoch lohnt es sich den Schritt zu wagen und seinem Körper etwas Gutes zu tun. Für Viele mag die ruhige Arbeit sinnlos wirken. Denn nur wenn’s rinnt oder brennt tut sich etwas. Das stimmt jedoch nicht! Wie wir oben bereits besprochen haben, ist es für einen KONG unerlässlich an seiner Mobilität und Flexibilität zu arbeiten – denn nur so können langfristig nachhaltige Erfolge erzielt und ein gesunder Körper und Geist aufgebaut werden.  



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