Let’s talk about Neujahrs- vorsätze

Die guten alten Neujahrsvorsätze – Gewohnheiten die wir brechen, oder neue Routinen die wir einführen möchten. Sie bestimmen unser Leben, erleichtern oder erschweren es. Doch wie kann man sie für ein besseres Leben nutzen?

Studien haben gezeigt, dass es einfacher ist neue Gewohnheiten zu etablieren, als alte abzulegen. Haben wir erstmal eine Gewohnheit verinnerlicht, bedeutet dies, dass unser Gehirn nicht mehr stark arbeiten muss, um die gewohnte Tätigkeit auszuführen. Wir kontrollieren die Tätigkeit nicht mehr bewusst. Im Prinzip kann man sagen, dass unser Gehirn dann auf Sparflamme läuft. Und genau dieser Energiesparprozess macht es so schwierig Verhalten zu ändern. 

Nun stellt sich die Frage, wie wir neue Gewohnheiten am besten etablieren? Indem wir die neue Gewohnheit mit einem Auslösereiz und einer Belohnung verbinden, formen wir einen Lernprozess. Unser Gehirn verbindet den Auslöser und die Belohnung mit einer gewissen Routinehandlung. Wiederholen wir diese Abfolge nur oft genug, wird sie irgendwann automatisch. 

Machen Neujahrsvorsätze Sinn?

Glaubt man der Forschung, ist die Antwort darauf ganz klar: nein. Wollen wir unser Leben radikal verändern, reichen Neujahrsvorsätze nicht. Es braucht Hilfe von der Umgebung um eine Persönlichkeit zu verändern. Große Verhaltensänderungen resultieren meist aus großen Lebensveränderungen wie ein Jobwechsel, ein Beziehungsende, oder aber auch eine Krankheit. Oft passieren sie auch durch den Zugang zu einer neuen Bezugsgruppe. Diese Ereignisse sind so einbrennend, dass wir Menschen dadurch unser Verhalten überdenken.1

Wie können wir also unabhängig von negativen Erlebnissen, am eigenen Verhalten schrauben? 

Tipps mit denen du neue Gewohnheiten ganz einfach in dein Leben lässt

1. Teile große Ziele in kleine Etappen auf

Anstatt starr deinem Endziel nachzueifern, macht es Sinn dieses in kleine Schritte aufzuteilen. Variiere dabei die Abstände, damit diese nicht wieder zur Gewohnheit werden. Das hilft dir den Überblick zu behalten, an welchem Punkt auf deinem Weg du dich gerade befindest und sorgt für positive Erlebnisse während deiner Reise.

2. Setze dir einen Auslösereiz

Ein Auslösereiz ist der erste Schritt in die richtige Richtung. Ist dieser erstmal etabliert, wird die neue Gewohnheit nahezu zum Selbstläufer. Beispiel: Du möchtest öfter zu unserem Frühtraining kommen, fühlst dich aber nicht in der Lage dazu? Dann bereite deine Sporttasche bereits am Vorabend vor und platziere sie direkt neben dem Bett. So wirst du gleich beim Aufstehen daran erinnert, was du eigentlich am Morgen vor hattest. Mit der Zeit wird die Sporttasche neben dem Bett normal und der Griff zu ihr Routine.  

3. Belohne Meilensteine

Wir haben vorhin gelernt, dass es wichtig ist, neue Handlungsmuster mit einem Auslösereiz und einer Belohnung zu verknüpfen. So ist es für unser Gehirn einfacher, neue Gewohnheiten zu festigen. Überlege dir also zu Beginn welche Belohnung du dir gönnst, wenn du einzelne Schritte abgeschlossen hast. Auch hier ist es wieder wichtig, die Belohnung zu variieren, damit sie nicht selbstverständlich wird. Achte darauf, dass die Belohnung nicht schwammig ist – denn sie soll dich schließlich pushen. Das motiviert und schenkt positive Energie. 

4. Mach dir einen Notfallplan

Arbeite mit einem Wenn-dann-Plan und überlege dir wie du dich verhältst, wenn gewisse Situationen eintreten, die deine Gewohnheiten behindern könnten. Was machst du wo und wie und vielleicht sogar mit wem? Zum Beispiel: Wie gehst du damit um, wenn plötzlich Besuch kommt, aber du eigentlich gerade zum Training wolltest? Oder deine Freunde laden dich zum Pizzaabend ein? Tja, wie wärs, wenn du mit deinem Besuch dann zumindest einen Spaziergang oder eine Wanderung unternimmst? Mag bedeuten: Finde Wege, um deine Routinen zu wahren und behalte sie so gut wie möglich bei.  

5. Menschen motivieren 

Du kennst das wahrscheinlich: wenn du mit einer Truppe wandern gehst und einer davon ist der Fitteste, springt voraus und du willst dir nicht die Blöße geben und das Schlusslicht sein: nun ja, Menschen motivieren Menschen. Das gilt auch bei Routinen. Such dir einen Buddy mit dem du deine neuen Gewohnheiten durchziehst. Ihr profitiert beide vom gegenseitigen Fokus. 

6. Arbeite mit einem Tagebuch

Erinnerungen helfen Fortschritt zu sehen und Rückgang zu erkennen. Daher unser Tipp: Verfasse ein Tagebuch und notiere deinen Tagesablauf, gute und schlechte Momente und natürlich deine Erfolge!

LET’S DO IT!

Die Mittel zum Schrauben hast du nun, jetzt liegt es an dir, deine Intentionen umzusetzen und langfristig in einen neuen Lebensstil umzuwandeln. 2021 steht vor der Tür und wartet nur darauf, dass du loslegst. Lass uns das neue Jahr rocken und all unsere Vorhaben umsetzten. Gemeinsam sind wir stark und schaffen das! 



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